Abschließende Worte

Sonntag, 15.02.2015

Viele haben mich gefragt, ob sich so eine lange Zeit im Ausland gelohnt hat.

Natürlich muss das jeder für sich selbst entscheiden.
Aber ich persönlich kann nur jedem dazu raten.
Durch so ein Auslandsabenteuer entwickelt man sich persönlich einfach weiter. Schon alleine, weil man viele anfallende Probleme selbst lösen muss. Wobei das in Neuseeland nicht wirklich ein Drama ist. Kontoeröffnung und Beantragung der Steuernummer sind schnell erledigt und der Rest ergibt sich in NZ schon irgendwie automatisch.
Am Schlimmsten fand ich eigentlich die Steuererklärung.^^
Davon abgesehen, sammelt man einfach wundervolle Erfahrungen, positive wie auch negative. Die kann einem keiner mehr nehmen.Das bezieht sich auch auf einem selber. Es kann durchaus passieren, dass man seine physischen, als auch psychischen Grenzen ausloten muss und dann weiß, wie viel eigentlich in einem steckt.
Außerdem lernt man so tolle und interessante Menschen kennen, das würde ich mir nun wirklich nicht entgehen lassen.
Man wird ruhiger und sieht einiges gelassener oder bekommt einfach ein dickeres Fell^^.
Vor allem lernt man einfach neue Sachen kennen. Ich persönlich hab es hier bei mir noch nicht gesehen, dass einige Straßenschilder mit Solarenergie betrieben werden. Ich vermisse auch das „Piung“ von den Ampeln. Ihr wisst, was ich meine^^

Durch Julia hab ich auch eine neue Musikleidenschaft für mich entdeckt - nämlich moderne Countrymusic :) Julia , danke dafür :*

Überhaupt, bekomm ich gerade beim schreiben der letzten Zeilen sozusagen, schon wieder Fernweh. Aber das ist ja nichts Neues^^.

Also an alle die schwanken, ob sie das Abenteuer wagen sollen oder nicht.
Meine Empfehlung lautet klar, JA macht es. Ihr würdet euch später ärgern, wenn ihr es nicht wagt.

Und hey, wenn alles schief geht, könnt ihr jederzeit wieder nach Hause fliegen. Aber dann habt ihr es zumindest versucht.

 

Wenn ihr Fragen oder Vorschläge habt - immer her damit :)

Bis irgendwann mal.

Write you later :-)

Eure

SweetOwl

 

Goodbye (?)

Sonntag, 15.02.2015

Tja das ist er also nun. Mein letzter Neuseelandblogeintrag. Ist schon ein eigenartiges Gefühl.Inzwischen bin ich wieder im KALTEN ^^Deutschland angekommen. Aber zwischen dem letzten Blogeintrag und dem Weg nach Hause, haben Julia und ich noch so Einiges erlebt.

Alsooo nach Mt Egmont ging es dann nach Paihia, um Silvester zu feiern. Nach einer sehr langen Fahrt, haben wir an dem gleichen Tag nicht mehr viel gemacht und sind lecker essen gegangen. Silvester selbst sind wir zu den Ngahwa Springs gefahren, aber leider fing es dann an strak zu regnen. Damit fielen diese leider flach.
Also sind wir dann weiter zu Tane und haben in den verschiedenen Kauri Wäldern eine schöne Wanderung gemacht. Da durfte man sogar einen Baum anfassen. War schon sehr beeindruckend. Danach gab es leckeres Eis und wir haben uns für Silvester eingedeckt.
Da wir allerdings auf einem Campingplatz gefeiert haben, war es eher ein ruhiges Silvester mit tierischer Gesellschaft. War auch mal ganz angenehm.

Dafür konnten wir am nächsten Tag recht entspannt zu Cape Reinga fahren und haben da die wunderbare Aussicht genossen und sind dann über einen Wanderweg bis ganz nach vorne an die Klippen (offiziell) gekommen. War wirklich wunderschön.
Danach sind wir noch kurz zum 90 Miles Beach abgebogen. Ich sag euch, es macht mega Spaß mit dem Auto auf dem Strand zu fahren. Auch der Strand selbst war wirklich beeindruckend und wie es der Name schon vermuten lässt, sehr weitläufig.

Am nächsten Tag ging es wieder zurück nach Taupo, damit wir tags darauf das Tongariro Crossing machen konnten.
An alle, die noch am zweifeln sind, ja macht es. Es ist anstrengend, aber es lohnt sich umso mehr.

Tja und am nächsten Tag ging es dann auch schon per Fähre rüber nach Picton, womit wir dann diesmal beide zusammen auf der Südinsel gelandet sind. Wir haben auch in meiner alten Wwoofing Stelle übernachtet. War schön einige Leute da mal wieder zu sehen.
Aber ich hab sowieso den Eindruck gewonnen, dass man sich in Neuseeland eh immer mindestens zweimal über den Weg läuft. ^^

Den Tag darauf sind wir dann in das süße Örtchen Nelson gefahren und haben einen kleinen Stadtbummel gemacht.
Wenn ihr in Nelson seit und Zeit (und Geld) habt, lege ich euch den Bone Carving Kurs sehr ans Herz. Da könnt ihr eure eigenen Schmuckstücke entwerfen und zum großen Teil stellt ihr das auch komplett selbst her. Stephan hat viele interessante Infos parat und hilft euch, wenn es hapert. Es war wirklich super und mega spannend. Das Ergebnis ist super und ihr habt ein individuelles Schmuckstück. Nach dem Kurs sind wir dann weiter nach Collingwood und haben da erst mal unseren Camping Platz gesucht. Der war echt weit ab vom Schuss und fast direkt vor dem Farewell Spit. War ein super Camping Platz, die ewig lange gravel road hat sich gelohnt :) Da wir dann eh zum Spit wollten, haben wir das tags darauf in Angriff genommen und es war einfach nur wunderschön. Wir haben am Strand sogar hautnah Robben bewundern dürfen :) Vor dem Wanderweg zum Spit gibt es auch ein süßes Cafe, wo man sich nach dem Walk wieder stärken kann. Ist wirklich abgefahren da :)
Nach der Stärkung ging es weiter zu den Pupu Springs. Offiziell heißen sie Te Waikoropupū Springs und haben mit das klarste Wasser auf der ganzen Welt. Das war echt super, so bis auf den Boden schauen zu können und dann auch noch diese Blau- und Grüntöne. Der Wahnsinn. Aber ich bin von dem Wasser in Neuseeland ja sowieso begeistert :)
Wenn ihr dann Zeit habt, empfehle ich ein Stadtbummel durch Takaka. Ist ne kleine süße Stadt. Da in der Nähe findet auch so alle 2 Jahre das Luminate Festival statt. Laut Julia unbedingt sehenswert, wenn ihr die Chance habt :)

Am nächsten Tag war es dann auch soweit. Julia hatte das erste Mal im Sommer Geburtstag :) Schon toll, dann in kurzen Klamotten rum laufen zu können. Für uns ging es an dem Tag nach Hokitika, wo wir vorher noch einen Abstecher zu den Pancake Rocks und zu Cape Foulwind gemacht haben. Diese Felsformation ist wirklich super. Kurz vor Hokitika (von Richtung Greymouth kommend) gibt es einen kleinen süßen Camping Platz. Den kann ich euch nur empfehlen. Super gepflegt, sauber und vom Preis her top. Der Besitzer ist ein cooler Kauz und gibt euch noch viele Tipps, was ihr sehen solltet. An dem Abend ging es für uns zu den Glühwürmchen, die ihr in Hokitika in einem kleinen Waldstück völlig umsonst bestaunen könnt. Ein Abstecher lohnt sich. Aber vergesst eure Taschenlampe bzw. Smartphones nicht ^^sonst kann es weh tun, wenn ihr irgendwo gegen lauft^^Aber wartet wirklich, bis es stockdunkel ist, ansonsten loht sich das nicht wirklich.
Natürlich haben wir uns am nächsten Tag die Stadt in Ruhe angeschaut und dachten, dass wir in der Jadehochburg was tolles bekommen. Aber leider Fehlanzeige. Irgendwie hat uns nichts so richtig angesprochen oder es war mega teuer.  Daher sind wir dann noch zum Lake Kaniere gefahren. Wenn ihr das macht und keine Lust auf eine 6h Wanderung habt, dann fahrt einfach weiter auf der gravel road. Da kommt ihr nach ein paar Minuten zu dem Dorothy Creek, von da kommt ihr auch zum See und nehmt dann noch die Dorothy Falls mit. Wirklich schön und es waren mal nicht ganz so viele Sandflies da^^.

Dann ging es weiter nach Queenstown. Wenn ihr da was weiter raus fahrt gibt es einen DOC Camping Platz direkt am See. Ich glaube der hieß irgendwas mit 12 miles. War schön da :) Wir haben uns die Blue Pools natürlich nicht entgehen lassen und die verdienen ihren Namen (womit wir wieder beim Wasser wären^^). Queenstown selbst lädt zu einen gemütlichen Stadtbummel ein und man hat viel zu schauen.
Von Queenstown aus hat es uns dann in die Curio Bay verschlagen. Hier hat man meist Glück und kann die seltenen Hektordelphine sehen und sogar die seltenen Gelbaugen Pinguine :) Wenn das Wetter passt und einem das kalte Wasser nicht stört, kann man sogar mit den Delphinen schwimmen und das ganz umsonst :) 

Nach dem Abstecher ging es dann weiter nach Dunedin. Auf dem Weg liegt der Nugget Point. Haltet hier unbedingt an. Es lohnt sich. Hier ist eine große Robben Kolonie und man kann die kleinen spielen sehen und rufen hören. Aber die Aussicht von Point ist auch nicht zu verachten. Natürlich, wie sollte es anders sein, waren wir auch shoppen in Dunedin. Ich konnte dann abends auch endlich mal den dritten Teil der Hobbit Reihe sehen. Diese Kino war der Hammer.Ich hatte einen Ledersitz ganz für mich alleine und der war mega bequem. Denkt hier auch an die steilste Wohnstraße der Welt :) Da kommt man ganz schön aus der Puste^^.

Bevor wir dann weiter nach Richtung Wanaka sind, haben wir noch einen Abstecher ins Albatros Zentrum gemacht. Aber leider war die Sicht so schlecht, dass sich eine Führung einfach nicht gelohnt hätte. Aber unten am Strand hat man eine schöne Aussicht und wie sollte es anders sein? Da liegen auch jede Menge Robben rum.^^
Bei Wanaka haben wir dann den Diamond Lake Walk in Angriff genommen. Ich weiß zwar nicht, warum der Diamond Lake heißt, aber schön ist er trotzdem. Wenn man dann bis nach ganz oben geht, hat man eine super Sicht über Wanaka, das lohnt sich allemal :)

Für uns ging es dann noch weiter nach Twizel.
Von da ging es dann zum Mt. Cook. Julia und ich hatten Glück, da wir Mt. Cook bei einer seltenen Gelegenheit mal ganz ohne Wolken und in voller Pracht gesehen haben. Wir haben uns von Einheimischen den Hocker Valley Walk empfehlen lassen. Der Walk war wirklich schön, allerdings hatten wir mit mega Orkanböen zu kämpfen. Die haben uns zeitweise echt umgehauen, im wahrsten Sinne des Wortes.

Dann ging es weiter zu den Hanmer Springs, da wir noch einen Wellnesstag einlegen wollten. Und JA, macht es. Die Springs sind super und mega entspannend. Vom Preis her geht das auch klar.  

Nach dem entspannten Tag ging es dann auch schon zu unser letzten gemeinsamen Station. Kaikoura. Und was macht man in Kaikoura? Richtig, Whale Watching. Wir hatten Glück, dass wir die letzten beiden freien Plätze bekommen haben. Und auch hier hatten wir Glück. Super Wetter, viele Wal Sichtungen und sogar einen Albatros inkl. kleinem Blau - Hai haben wir gesehen. Auch Delphine und Robben waren mit von der Partie. Das hat sich wirklich gelohnt. Eigentlich haben uns nur Orcas gefehlt^^. Übrigens gibt es ziemlich am Ende von Kaikoura (gegenüber von dem Frisör) ein super Laden, wo man lecker Fisch und Burger essen kann. 

Ja und dann war er auch schon da. Der Tag des Abschieds. Das war echt hart. Julia und ich sind ja so lange zusammen unterwegs gewesen, dass das echt merkwürdig war. Auch jetzt zu Hause ist es komisch, alleine zu sein^^ Ich vermiss das gemeinsame rum reisen schon sehr.

Für mich ging es danach noch ein paar Tage nach Sydney, bevor es dann endgültig nach Hause ging. Vergesst nicht, Euer E-Visa für Australien zu beantragen, wenn ihr nur als Touri einreist.

 

Tja und jetzt?

Erstmal ist es schon wieder schön, zu Hause zu sein. Aber mal sehen, wie lange es mich hier hält^^

Das nächste große Projekt wird bestimmt irgendwann Kanada heißen :)

 

Bis dahin.

Write you later :-)

Eure

SweetOwl

 

 

Abschied und Reunion

Montag, 29.12.2014

So nach guten 3 Wochen und über 2000km war es wieder soweit und die gemeinsame Zeit mit meinen Eltern war schon wieder vorbei. Wir haben in der Zeit Einiges gesehen und erlebt.

Zuallererst sind die zwei in Auckland gelandet und wir haben uns 2 Tage die Stadt angeschaut, darunter auch die Art Gallery, die wirklich ein Besuch wert ist.Außerdem haben wir einen Abstecher nach Devenport gemacht und das ist wirklich ein kleines süßes Örtchen. Zum Glück spielte da mal das Wetter mit. Wir hatten leider die ersten paar Tage wirkliches Sauwetter. Dieses Wetter führte dann leider auch dazu, dass die Delphintour in Paihia von meinen Eltern abgesagt wurde, da der Wind zu stark war, als das man eine sichere Tour hätte garantieren können. Naja dafür konnten wir uns Cape Reinga anschauen und den entsprechenden Leuchtturm dazu, bevor es auf dem Rückweg dann wieder anfing zu regnen. Nichtsdestotrotz haben wir uns noch den ältesten Kauri Baum, namens Tane, angeschaut. Dieser ist 2000 Jahre alt und wirklich sehr beeindruckend und auf jeden Fall einen Besuch wert. Zwischendrin haben wir dann einen Abstecher zu den Haruru Falls und dem Lake Waiparera gemacht.
Paihia selbst ist auch ein niedliches Städtchen und ganz vorne am Meer gab es ein super Restaurant.
Wir haben dann noch einen Tipp bekommen, was wir an so einem schlechten Tag machen können. Wir sind also auf zu den Ngawha Springs gefahren. Diese Springs sind eine Ansammlung von Hot Pools in den verschiedensten Farben. Leider jedoch war diese wegen Überflutung geschlossen. Daher haben wir uns dann zu einer Shopping Tour in Paihia entschlossen.

Danach ging es weiter zu der Coromandel Halbinsel. Und wie auch bei meinem letzten Besuch, fand ich sie einfach nur wunderschön. Allerdings hat uns auch hier das Wetter ein Strich durch die Rechnung gemacht. Wir wollten nämlich eigentlich mit einem Boot, was ein Glasboden hat, zu der Cathedral Cove fahren. Aber auch hier wurde die Fahrt wegen schlechtem Wetter abgesagt. Naja meine Eltern sind dann zu der Cove gelaufen und ich hab mir einen gemütlichen Nachmittag gemacht.

Bald darauf ging es auch schon weiter nach Rotorua, wo wir uns voller Vorfreude Hobbiton anschauen wollten. Allerdings ist uns bei den Preisen jede Freude vergangen. Also sind wir weiter in die Stadt und haben uns da auch ein bisschen umgeschaut. Zum Glück sind viele Straßen überdacht gewesen, denn ja es hat wieder mal geregnet.
Am nächsten Tag konnten wir unser Glück gar nicht fassen, als sich die Sonne tatsächlich etwas herausgewagt hat. Wir sind dann zu den Waitomo Caves und ja sie sind touristisch und ja sie kosten auch Eintritt, aber glaubt mir, das hat sich wirklich gelohnt. Die ganzen Glühwürmchen und die Höhle zu sehen war schon toll. Noch besser wurde es aber dann, als wir zu einem See geführt wurden und dann in ein Boot gestiegen sind. Dort unten war es stockfinster und es herrschte absolute Stille. Und dann haben wir überall, wie an so einem Sternenhimmel, ganz viele Glühwürmchen gesehen. Viel zu schnell war das tolle Erlebnis aber auch vorbei.
Anschließend sind wir zu dem Native Bird Park gefahren, der nicht unweit der Caves liegt. Dort hatten wir Glück und haben auch einen richtigen und echten Kiwi gesehen. Also den Vogel. Der war sogar recht aktiv. Aber auch andere schöne Vögel konnten wir dort bestaunen. Danach sind wir in Rotorua noch ein bisschen in den Government Gardens rum gelaufen und haben das sprudelnde Wasser am See bewundert.

Am nächsten Tag ging es auch schon weiter nach Taupo.
Jedoch mussten wir morgens erst mal Ruby in die Werkstatt bringen. Die Seitenschiebetür ging nicht mehr auf und ließ sich auch sonst nicht bewegen. Die netten Herren in der Werkstatt haben sich aber am gleichen Tag noch um sie gekümmert und das Schloss ersetzt, das war nämlich leider total zerbröckelt. In der Zwischenzeit ging es für uns in das Wai-O-Tapo Thermal Wunderland. Hier konnten wir verschiedene heiße Seen und Quellen bewundern und das in den verschiedensten Farben. Von blau, über gelb, nach rot bis hin zu giftgrün. Das war schon echt cool :)
Aber der eigentliche Höhepunkt des Tages lag noch vor uns. Wir hatten, nachdem wir Ruby wieder abgeholt hatten, einen Rundflug über die White Island. Die White Island ist ein aktiver Vulkankrater. Es ist schon sehr beeindrucken, da mit so einem kleinen Flugzeug drüber zu fliegen. Echt faszinierend. 

Am nächsten Tag ging es für uns zu den Huka Falls und zu den Craters of the Moon. Die Craters war ein schöner Spaziergang durch eine ständig dampfende Ebene. Hat mich ein bisschen an die Lüneburger Heide erinnert - nur das die eben nicht überall Dampf ausstößt.
Auf dem Gipfel des Aussichtspunktes angekommen, hatten wir einen wunderschönen Panorama Blick über Taupo und Umgebung - das hat sich auf jeden Fall gelohnt. 

An Papas Geburtstag ging es Richtung Wanganui. Davor haben wir noch einen Zwischenstopp in Ohakune eingelegt. Meine Ellis wollten mal sehen, wo ich so gearbeitet und gewohnt habe. Also sind wir auch hoch auf Mt. Ruapehu. Leider war der Wind aber so stark, dass der Berg geschlossen hatte. War aber mal interessant ihn ohne den ganzen Schnee zu sehen^^ und natürlich durfte dann auch das obligatorische Foto an der Karotte von Kune nicht fehlen. Als wir dann in Wanganui ankamen, hab ich dann eine Überraschung erlebt, denn ich kam nicht auf das Doppelstockbett.
Das war das erste bunk bed, was keine Leiter hatte und ich als kleine Person kam da ohne Hilfsmittel definitiv nicht hoch. War schon abenteuerlich.
Es ist auch interessant was Neuseeländer, zumindest in Wanganui, so unter einem Weihnachtsmarkt verstehen. Für mich war das ein großer und toller Flohmarkt mit Weihnachtsmann.

Am nächsten Tag haben wir uns dann Wanganui angeschaut und sind in das Maori Museum gegangen. Dies ist übrigens frei und sehr spannend. Außerdem sind wir noch mit einem Fahrtstuhl zu dem Aussichtspunkt der Stadt hochgefahren und die Sicht war wunderschön.

Und habt ihr auch gemerkt, dass ich nichts mehr von Regen geschrieben habe? Nach den 4/5 schlechten Tagen hatte das Wetter Erbarmen mit uns und wir hatten dann größtenteils nur noch Sonnenschein und 23 Grad - super oder? :)

Schließlich ging es dann auch schon wieder in unsere letzte gemeinsame Urlaubsphase und damit nach Wellington. Dort haben wir dann auch wieder Julia und ihren Vater getroffen. Wir hatten noch ein paar schöne Tage zusammen, wo wir uns auch das Te Papa angeschaut haben. Dieses Museum lohnt einen Besuch und nicht nur einen. Es ist einfach nur riesig und man braucht kein Eintritt zu bezahlen. Außerdem hat es auch freies Wifi :)

Julia und ich ließen es uns natürlich auch nicht nehmen, shoppen zu gehen. Unser Weihnachten (hier der 25.12) haben wir dann bei leckerem indischen Essen verbracht. Übrigens war Weihnachten sehr unwirklich. Bei mir persönlich kam so gar keine Weihnachtsstimmung auf. Weihnachten hier hat sich wie jeder andere Tag auch angefühlt. Julia und ihr Vater sind dann am 26.12 noch mal nach Napier aufgebrochen. Meine Ellis und ich haben den Boxing Day ausgiebig genutzt und waren ein paar Stunden shoppen und haben auch recht viel bekommen :) Meine Mum konnte zum Glück auch viele Winterklamotten von mir mitnehmen, sodass mein Koffer jetzt wesentlich leichter ist.

Dann kam auch schon wieder die Zeit des Abschieds. Meine Eltern sind am 27.12 weiter auf die Südinsel gefahren und ich bin dann nach Napier, um Julia abzuholen. Übrigens hatte ich auf dem Weg meinen ersten richtigen Stau. 2.5h nur Stop and go oder Stillstand. Man merkt, dass jetzt Hauptsaison ist.

Es war aber wirklich eine schöne Zeit und es tat gut, die beiden nach der langen Zeit endlich mal wieder zu sehen.

Julia und ich sind dann nach New Plymouth gefahren und waren gestern auf dem Mt. Taranaki (Mt. Egmont) und haben uns dann einen gechillten Nachmittag am Strand gegönnt :) Und ja wir waren diesmal auch IM Meer :)

Heute gehts für uns weiter nach Paihia, was knapp 7.5h Fahrtzeit bedeutet.

Leider ist aus unseren Silversterplänen, die wir hätten in Tauranga verbracht, nix geworden, da schon alle Unterkünfte ausgebucht waren.

Da wir aber eh hoch wollten, ist das zum Glück nicht allzu tragisch^^.

 

Bis dahin.

Write you later :-)

Eure

SweetOwl

 

 

 

 

Ausflug zum Abel Tasman National Park

Freitag, 05.12.2014

So nachdem ich mich gestern (4.12) dann ein bisschen nach dem tollen Erlebnis erholt habe, ging es dann auf Erkundungstour in den Abel Tasman.

Aber ich bin immer noch geflachst von Mittwoch.

Ich wurde morgens abgeholt und dann ging es nach Kaiteriteri. Dort hab ich dann ein Boot bestiegen und es gibt 3h rund um den Abel Tasman.
Über den split apple rock, zu fantastischen Bays, über die seagull island bis Anchorage war für jeden was dabei.Es war so wunderschön. Das Wetter hat mitgespielt und hat sich, zumindest früh, von seiner besten Seite gezeigt.
Die Gegend vom Abel Tasman ist herrlich. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Wir haben sea gulls gesehen, die sich auf den Steinen sonnen, wunderschöne Strände, türkis blaues Wasser, jede Menge Seevögel und Delfine.Die waren gerade auf Jagd und sind auch unserem Boot gefolgt und haben ein bisschen rumgespielt - wirklich der Wahnsinn.

Dann sind wir wieder an Kaiteriteri angelegt und ich hab die Zeit am Strand verbracht. Dann ging es den späten nachmittag auch schon wieder zurück.
Auf jeden Fall war der Tag wunderschön. Ihr könnt im Abel Tasman auch kajaken oder wandern gehen. Wer mag, auch über mehrere Tage.
Wer aber so faul sein möchte, wie ich das war, dem kann ich ein Tagescruise mit dem Boot wirklich empfehlen :)

Achso, vermutlich wird der nächste Eintrag ein Weilchen auf sich warten lassen.Ich bin ab morgen wieder unterwegs und dann kommen ja schon meine Ellis nächste Woche. Da freu ich mich ja schon extrem drauf.
Von daher weiß ich nicht, wie regelmäßig ich dann zum schreiben kommen werde :)

Bis dahin.

Write you later :-)

Eure

SweetOwl

SELBST ein Flugzeug geflogen - ufly extreme in Motueka

Freitag, 05.12.2014

Tja ich sitze ehrlich gesagt momentan etwas ratlos vor Pages.Einfach deshalb, weil ich wirklich keine Ahnung habe, wie ich dieses hammergeile Erlebnis in Worte fassen kann.
Mhhh, am Besten ich starte einfach mal von Anfang an.
Das ist immer ein gute Idee^^

Da ich mich momentan in Nelsons befinde und Einiges sehen wollte, habe ich ein bisschen Recherche im Internet betrieben.
Darüber bin ich dann über die Seite http://www.uflyextreme.co.nz gestoßen.
Als ich mir die Infos durchgelesen habe, war ich direkt Feuer und Flamme.

Man kann selbst ein Flugzeug fliegen und dazu dann noch Stunts machen? Hallo, wie geil ist das denn bitte?
Ich habe also weiter geschaut, ob es das so ähnlich noch woanders gibt. In Neuseeland zumindest habe ich keine andere Firma gefunden, wo man tatsächlich SELBST das Flugzeug fliegen darf und bisher hab ich das auch in anderen Ländern noch nicht gesehen.
Und da ich das fliegen als solches liebe, habe ich direkt gebucht.
Tja und dann stand ich da und dachte mir, wow du wirst ein Flugzeug fliegen. Mit diesem Gedanken kam dann natürlich direkt die Aufregung und die Nervosität. Ganz nach dem Motto, hallo du wirst ein Flugzeug fliegen - bist du eigentlich bescheuert^^
Aber ein Zurück gabs nicht mehr und das war gut so.

Also bin ich am Mittwoch (3.12) nach Motueka aufgebrochen, wo Alison mich dann von dem i-site abgeholt hat.
An dieser Stelle muss ich ganz klar sagen, dass Vincent und Alison zwei der liebsten Personen sind, die ich hier getroffen habe. Die zwei kümmern sich wirklich rührend um einen und nehmen einem damit auch die Nervosität.

Vincent ist euer Pilot und Lehrer. Bevor es in die Luft geht, werdet ihr natürlich gründlich eingewiesen. Vincent erklärt genau, wie was funktioniert und was ihr zusammen machen werdet. Euch wird der Kopf danach schwirren, was aber nicht weiter schlimm ist, da Vincent das alles auch während des Fluges erklärt. Ihr seid ja nicht auf euch allein gestellt :)
Sooo und dann war es auch schon so weit. Ich hab den Fluganzug bekommen und mir wurde das Flugzeug gezeigt und erklärt.
Dann ging alles ganz schnell, ich bin vorne eingestiegen und Vincent hinter mir. Die Maschine ist ein Zweisitzer und arbeitet im Prinzip wie in einer Fahrschule. Die beiden Joysticks sind miteinander verbunden. Ihr könnt das Flugzeug also nicht schrotten^^
Vincent hat mir auch erklärt, dass es an sich so oder so schwer ist, ein Flugzeug zum abstürzen zu bringen, da müsste schon einiges schief gehen. Das ist wie bei einem Boot. Das schwimmt ja auch von selbst und so ist das auch bei einem Flugzeug.
Nachdem Vincent dann die ganzen Checks durchgegangen ist, ist er schon gestartet und dann hieß es auch schon - Marion you got the control.
Tja und da saß ich nun und bin ein Flugzeug über den wunderschönen Abel Tasman National Park geflogen. Zu erst steuert ihr was links und rechts, um ein Gefühl für Roxy (das Flugzeug) zu bekommen und dann heißt es auch schon sehr schnell, so auf gehts in die erste Rolle. Bevor man sich versieht, macht man rolls, loopings, cuban eights und und und.
Währenddessen ist man auch immer mit Vincent über ein integriertes Headset verbunden und man ist nie allein. Vincent erklärt alles Schritt für Schritt und bleibt in jeder Situation ruhig.
Zwischen all den Stunts hat man auch immer wieder die Möglichkeit den wunderschönen Ausblick zu genießen.
Übrigens fragt Vincent auch immer, ob es einem gut geht - ich hab mich sehr gut aufgehoben gefühlt und ich warne euch, das macht wirklich abhängig.
Nach viel zu kurzer gefühlter Zeit, ging es auch schon wieder nach unten auf den Boden. 

Vincent startet und landet Roxy - mehr macht er wirklich nicht, das heißt ihr fliegt wirklich die ganze Zeit über selbst :)

Danach wird euer Video (sofern ihr die Video Option habt - und ja macht das!) ausgewertet. Ein / Zwei Tage später schickt euch Alison dann die bearbeitete Video Version zu. Ihr bekommt aber auch die uncuted version, die wird in Form einen USB Sticks nach Hause geschickt (auch overseas). Ihr bekommt auch ein certificate über eure (vielleicht erste) Flugstunde. Wer dann vom Flugzeug Virus angesteckt wurde ( so wie ich) und dann auch irgendwann einmal die private Pilotenlizenz machen möchte (ja Träume muss man haben^^), kann man sich diese Stunde auch anrechnen lassen.

Ach übrigens, bei den beiden kann man auch ohne Probleme jede Menge Fotos machen. Da ich alleine da war, hat Vincent kurzerhand die Position des Kameramannes eingenommen und so schöne Fotos geschossen :)

Tja und jetzt sitz ich hier immer noch und habe nach wie vor keine Ahnung, wie ich dieses Gefühl beschreiben soll.
Wie ihr sicherlich gemerkt habt, bin ich mehr als begeistert.
Das war bisher eine der besten Erfahrungen, die ich in meinem Leben mach durfte. Es war einfach nur der Hammer und es macht wirklich abhängig.
Sollte ich im Januar noch mal in der Gegend sein, werde ich den beiden bestimmt noch mal einen Besuch abstatten :)

Also ich kann nur sagen MACHT ES!!!

Es ist jeden Penny wert und das ohne zu übertreiben.

So und da Bilder bekanntlich mehr sagen als Worte, hab ich euch mal das Video mit angehängt.

Als Vorwarnung, es sind sehr viele Wohoos involviert, weil es einfach so unfassbar viel Spaß gemacht hat .)

https://www.facebook.com/video.php?v=10154883483830557&saved

 

Ich kann euch das wirklich nur ans Herz legen.

Übrigens ist Motueka an sich auch ein schönes Plätchen zum chillen. Wobei es wirklich komicsh ist, jetzt bei praller Sonne Weihnachtslieder zu hören und Weihnachtsdeko zu sehen^^

Morgen geht’s dann auch per Bootstour um den Abel Tasman :)

 

Bis dahin.

Write you later :-)

Eure

SweetOwl

 

Day tripp to Lochmara

Freitag, 21.11.2014

Endlich konnte ich hier in Picton mal was unternehmen. Picton ist ja nunmal nicht sehr groß und bis auf viele walks und relaxing kann man hier nicht allzuviel machen.

Umso mehr hab ich mich gefreut, als ich auf ein Angebot von Lochmara aufmerksam wurde. 

Die Tour ist eine Tagestour (von 9am bis 4pm) und startet vom Picton Harbour. Das Schiff ist eher ein Bötchen, was das ganze aber familiärer macht. Ich bin zusammen mit 3 anderen Leuten letzten Freitag Richtung Lochmara gestartet. Lochmara liegt übrigens in den Marlborough Sounds. Die Bootsfahrt dauert nur 15-20min. Zumindest wenn man nicht zufällig auf Delfine trifft. Auf einmal hielt das Boot an und Shane (unser Captain) meinte, dass wir mal ganz dezent auf die linke Seite schauen sollen. Und da waren sie. Bestimmt 4-6 Delfine mit einem kleinen Delfin. Sie kamen auch ganz nah an das Boot ran und waren mega neugierig. Das war auf jeden Fall das erste Highlight des Tages. Nach ein paar Minuten ging es dann wieder weiter Richtung Lochmara.

Auf der Insel angekommen, konnte man sich dann seinen Tag frei einteilen.

Ich hab mich dafür entschieden, erst mal kayjaken zu gehen. In der Bay war es so schön und wir hatten so fantastisches Wetter, da konnte ich einfach nicht widerstehen. Das Wasser war türkis blau und richtig klar. Ich hab gar nicht mitbekommen, dass so mal eben 2h vorbei waren. Danach ging es auf Erkundungstour durch die Insel. Ihr habt hier auch die Möglichkeit einen Teil des Charlotte Track zu laufen, aber ich denke, die Insel selber hat so viele schöne Wege, die sich mehr zu erkunden lohnen. Zum Mittag bin ich dann auch auf den höchsten Punkt angekommen und hatte Lunch mit einem wundervollen Ausblick. 

Danach ging es noch ein bisschen durch die Art Gallery und dann war auch schon der Zeitpunkt gekommen, dass die Parakeet (Vögel) gefüttert wurden. Das Lochmara Wildlife Recovery Centre, versucht diese Vögel zu züchten, dass sie wieder vermehrt in der Natur vorkommen können. Naja jedenfalls wurde aus der Fütterung eine aktives Erlebnis. Wer wollte konnte nämlich mit hineingehen und hat dann einfach Körner auf die Hand bekommen. Wenn man ganz ruhig stand und Glück hatte, kam einer der Parakeets und hat sich auf der Hand nieder gelassen, um zu futtern :) Ich war überrascht, dass sich die Krallen ganz soft angefühlt haben. Das war wirklich mal ein Erlebnis. Wenig später danach, haben wir wieder Delfine in der Bucht gesehen und das war ein schöner Ausklang für den Tag. Dann um 4pm ging es von dem wunderschönen Fleckchen Erde wieder zurück nach Picton.

Wer also die Möglichkeit hat, diese Tour mitzumachen, sollte dies auf jeden Fall tun.

Apropos Walks in Picton. Bevor wir jetzt am Sonntag nach Nelson aufbechen, mussten wir zumindest einen walk in Angriff nehmen. Wir haben uns für den Weg Richtung Bob's Bay entschieden. War ein schöner gemütlicher Wanderweg, der dann, wie der Name es schon vermuten lässt, in einer Bay endet. Dort haben wir den Tag dann zum sonnenbaden genutzt und das ganz ohne Sonnenbrand zu bekommen ^^

So und jetzt noch ein Tipp der nix mit dem Ausflug zu tun hat.

Wir Europäer kennen das Prinzip des sheets und der duvets nicht so, wie es in Neuseeland praktiziert wird. Damit meine ich, dass man in vielen Hostels ein dünnes Bettlacken auf der Bettdecke findet. Bei uns ist das ja dann meistens so, dass man das dünne Lacken für die warmen Tage nimmt und die Bettdecke dann für die kälteren Tage. Solltet ihr das hier in einem Hostel sehen, nehmt unbedingt das dünne Laken unter die Bettdecke. In den meisten Fällen ist es dann nämlich so, dass die Bettdecken nicht nach jeden Gast gewechselt werden!

Bis dahin.

Write you later :-)

Eure
SweetOwl

 

already back from Tonga and arrived @ Picton

Sonntag, 02.11.2014

Sooo nach so langer Blog - Abstinenz, hab ich nun endlich mal wieder Zeit zu schreiben :)

Meine 1,5 Wochen in Auckland gingen wirklich schnell um. Leider haben die Leute auch hier nur staff für die ganze Sommer season gesucht, also kein Glück für mich. Da ich mich aber entschlossen haben, im Februar nach Hause zu kommen, ist das auch in Ordnung.

Ich konnte ja im Skigebiet einiges an Geld sparen. (Es ist schön zu wissen, dass ich in 3,5 Monaten wieder mein EIGENES Zimmer haben werde^^)

Inzwischen ist auch Norma nach NZ gekommen. Norma ist eine Freundin aus Deutschland, mit der ich in Arneburg damals aufgewachsen bin. Ist schon sehr cool.

Wir haben Auckland zusammen unsicher gemacht und haben auch das Diwali Festival besucht. War wirklich schön da und es gab einiges zu sehen und vor allem zu essen :)

Ja und dann ging schon Julias und mein Urlaub nach Tonga los. Tonga war wirklich super und wir konnten mal so richtig ausspannen.

Als wir angekommen sind, wollten wir gerade noch was Geld abheben und zack wurde Julias Karte am Geldautomaten einbehalten, weil der gerade neu gebootet wurde^^Zum Glück kante Sebastian (Manager von Kolovai Beach) dort die Leute und Julia hat ihre Karte schnell wieder bekommen :)

Der Strand war nur 2 Schritte von unserer Beach Tale entfernt und die ersten paar Tage gehörte der Strand uns allein. In dem ganzen Anfahrtsstress haben wir leider die Sonnencreme vergessen und haben uns am ersten Tag natürlich einen richtigen Sonnenbrand geholt. Naja selbst Schuld, das war schön dumm^^

Ein paar Tage später kam eine nette Amerikanerin und wir haben am selbigen Abend eine Art Kurzhorrorfilm gedreht. Eigentlich war die Idee ein paar Freunde von Sebastian (der Manager) zu erschrecken und wir wollten eigentlich nur schauen, welcher Ort sich dazu am Besten eignet und naja irgendwie ist daraus ein Kurzfilm entstanden. Ich bin schon auf das Endergebnis gespannt.

Dem Abend darauf hatten wir das Vergnügen, an einer Party mit dem Crown prince and princess teilzunehmen. Lecker Essen und Trinken waren garantiert. Wie überhaupt an jedem Abend.

Dann war unser letzter Abend schon ganz schnell da. Wir alle sind nett und lecker essen gegangen und hatten viel Spaß.

Und dann war es auch schon wieder soweit. Der Urlaub war vorbei und wir standen wieder am Flughafen früh um 3am^^ 

Julia ist an dem Tag wieder ab nach Napier.

Norma und ich haben uns dann in Auckland noch die Art Gallery angeschaut (wirklich Sehenswert) und haben dann den Bus Richtung Wellington bestiegen (11!h^^) Wir haben uns entschlossen, schon mal auf die Südinsel zu reisen und damit sind wir in Picton gelandet. Picton ist eine wirklich kleine süße Stadt und wir haben ein schönes Hostel gefunden, wo wir jetzt einen Wwoofing place haben. (work for accommodation)

Hier gibt es jeden Abend chocolate pudding and vanilla ice cream for free.

Da muss ich aufpassen, dass ich mich nach den 4 Wochen hier nicht raus rollen kann^^

Hihi und Norma hat es echt geschafft, ne Pfanne in Brand zu setzen - das hatte schon was^^.

Wir haben hier auch Halloween „gefeiert“. Naja es war eben nix los hier in Picton, aber wir beide sahen bombe aus und es war mal wieder schön, sich richtig fertig zu machen :)

Die Mädels verstehen uns da bestimmt^^

Ich denke, wir werden hier, wenn möglich, bis Ende November bleiben und dann kommen mich ja schon meine Ellis besuchen :)

 

Bis dahin.

Write you later :-)

Eure

SweetOwl

 

Vorläufige Trennung

Mittwoch, 08.10.2014

In letzter Zeit ist einiges passiert :)

Wir haben ja das work for accommodation gefunden und so weit ist das auch gut.

Napier selbst ist, wie fast jede neuseeländische Stadt, süß und sauber. Wir haben es auch nicht weit bis zum Meer - ist gerade mal ne Minute zu Fuß. Wir treffen viele neue und interessante Leute. Und ich hab jetzt auch zum ersten Mal ein Auto abgeschleppt mit unserer Ruby und überhaupt das erste Mal :) 

Wir haben jetzt auch eine scary tour in dem Napier Prison mitgemacht und ich sag euch, wir haben geschrien wie Teenager^^Ist schon interessant, was totale Dunkelheit und das Nicht-Wissen, was da auf einen zukommt, ausmachen kann. Dabei waren die Darsteller ja auch nur normale Menschen, die einen nicht verletzen konnten. Aber die ganze aufgebaute Atmosphäre dort … war echt gruselig. Aber wirklich gut :)

Die Botanic Gardens haben wir uns hier auch angeschaut - klein, aber wunderschön, sogar mit eigenem kleinen Wasserfall :)

Leider jedoch, werden Julia und ich uns erst mal trennen.Ich finde hier leider einfach keinen Job von jetzt bis Dezember.

Entweder suchen die Cafes / Restaurants Leute von November bis März 2015 oder jemanden mit viel Erfahrung, die ich in diesem Bereich nun mal einfach nicht habe.

Julia hat seit Donnerstag ihren festen Job und fühlt sich dort auch sehr wohl :)

Für mich aber geht es jetzt erst mal weiter Richtung Auckland, wo ich hoffe einen Job zu finden :)

Dafür hatten wir am Samstag noch ein schönes großes Diner mit den Leuten, die hier auch arbeiten. Es gab Kartoffelbrei, Buletten, Salat und Soße. Wirklich lecker :)

In den nächsten Tagen kommt auch eine Freundin aus Deutschland zum ersten Mal nach NZ und freut sich, dass ich in Auckland sein werde :)

Ich bin ja schon gespannt, was mich da alles erwartet :)

Auf jeden Fall steht ein Event schon mal fest. Mitte Oktober findet dort ein indisches Festival statt :)

 

Bis dahin.

Write you later :-)

Eure
SweetOwl

 

WOF

Samstag, 20.09.2014

Jetzt kamen wir auch nicht mehr drum rum. Unsere Ruby musste zur WOF (Warrant of fitness). Das ist quasi wie der TÜV in Deutschland - nur jedes halbe Jahr.
Nach ein wenig Recherche und Empfehlungen haben wir uns schließlich für die Greenmeadows Service Werkstatt hier in Napier entschieden. So weit wir das jetzt beurteilen können, war das auch die richtige Entscheidung.
Wir also gestern hin. Nachdem der Tag eh etwas bescheiden los ging, haben wir schon mit dem Schlimmsten gerechnet. Leider haben wir den Sticker für die WOF nicht gleich gestern bekommen. Eine Achse war kaputt und ein Licht von der Nummernschildbeleuchtung ebenfalls. Netterweise haben sie uns dann heute (wo die WOF abläuft) noch mit ach und krach dazwischen geschoben, damit sie das heute reparieren können. Das war echt super. Glücklicherweise wurde es nicht ganz so teuer - es hätte also wesentlich schlimmer kommen können. Ruby fährt sich jetzt auch wieder wie ne Eins und damit ist und bleibt hoffentlich alles gut :)
Zumindest sind wir so noch zum shoppen gekommen, da wir uns langsam mal Sommerklamotten zulegen müssen. Es wird nämlich wärmer :)
In unserer Jobsuche in Napier hat sich leider noch nicht allzu viel ergeben. Wir haben zwar die work for accommodation Stelle, aber hier müssen wir noch Einiges klären. Manches läuft nicht so, wie es abgesprochen war. Also mal abwarten.
Ansonsten werden wir noch die 3 Wochen, bis es nach Tonga geht , bleiben und danach weiter schauen :)

Bis dahin.

Write you later :-)

Eure
SweetOwl

Short trip :)

Samstag, 13.09.2014

Vor gut einer Woche war es soweit und wir haben Ohakune verlassen
Bevor es für und nach Napier gegangen ist, wo wir jetzt erst mal ein bisschen bleiben werden, haben wir uns schonmal was angeschaut :)
Unser erstes Ziel war Taupo. Dort haben wir erstmal nach den Huka Falls gesucht - in Taupo gibt es dazu überall Schilder. Bedeutet aber auch, dass das schnell mal ein 2-3h Walk werden kann. Das war bei uns der Fall - nach knapp 2 Suche haben wir dann aufgegeben und sind schließlich mit dem Auto gefahren und zack, 5 Minuten später waren wir da^^Ist aber wirklich schön da. Auch die Stadt an sich ist mit dem riesen See wirklich einen Besuch wert :)
Danach ging es weiter nach Rotorua, liebevoll auch stinkende Stadt genannt. Durch den Schwefel der dort austritt, kann es schnell nach faulen Eiern riechen. Als wir jedoch da ankamen, war es echt ok. Wir haben uns dort die Government Gardens angeschaut und waren beeindruckt von dem heißen Wasser am Strand.
Auch der Redforrest ist einen Ausflug wert. Auch die Blue and Green Lakes sind schön.
Wenn ihr Forrest den blauen Track nehmt, könnt ihr sogar den Geysir bestaunen, wo ihr sonst 50$ Eintritt bezahlen müsst und das Schauspiel ist schon faszinierend.
Noch ein Tip für alle Backpacker mit Auto. Bei dem Hostel „Base“, könnt ihr euch für 10$ die Nacht auf dem Parkplatz stellen und bei euch im Auto schlafen und alle Facilities mitbenutzen.
Nach Rotorua ging es auch schon ab nach Tauranga, wo wir natürlich den Mt. Maunganui bezwungen haben :) Der Berg ist wirklich schön zum hochsteigen und die Aussicht auf Tauranga da oben ist wirklich beeindruckend. Erst da haben wir gesehen, wie groß Tauranga eigentlich ist :) Dort werden wir nicht das letzte Mal gewesen sein. Auch die Innenstadt selbst ist klein und süß.
Am nächsten Tag ging es auch schon weiter nach Coromandel Peninsula. Unser eigentliches Ziel war Thames, aber leider haben wir da nicht wirklich eine Unterkunft gefunden. Daher ging es abends noch nach Coromandel Town, wo wir einen schönen Camping Platz an der Long bay entdeckt haben. Von dort hatten wir auch einen schönen Walk zur Tucks Bay.
Von Coromandel Town ging es für uns dann weiter in den Norden von Coromandel. Die Straßen dort hoch waren recht interessant gestaltet - von fast nicht vorhanden, über Schotter bis überflutete Straßen war alles dabei. Aber es hat sich gelohnt. Die Ausblicke auf dem Weg waren atemberaubend und wir haben sogar Delfine unterwegs entdeckt.
Als wir dann am nördlichsten Punkt waren, mussten wir feststellen, dass es keine Straße fürs umrunden gibt. Also ging es den Weg wieder zurück und wir sind dann direkt nach Whitianga gefahren. Dort fand zu der Zeit gerade ein Festival statt, daher waren da alle Unterkünfte ausgebucht. Wir haben aber dann in dem Ort davor einen schönen Camping Platz gefunden.
Am nächsten Tag stand dann Frühstück am Strand auf dem Programm. Daran kann man sich wirklich gewöhnen und während unseren Trips haben wir immer schöne Rastplätze direkt am Strand gefunden und dann entsprechen Halt gemacht. Wir haben uns dann die Cathedral Cove angeschaut, was wirklich sehr beeindruckend war. Leider hatten wir jedoch schlechtes Wetter, aber der Cove werden wir bei schönem Wetter definitiv noch mal einen Besuch abstatten und dann vielleicht sogar eine Bootstour unternehmen. Unterwegs habend wir dann noch an dem Hot Water Beach halt gemacht und werden dann dort beim nächsten Mal ein Loch buddeln :) Es lohnt sich ebenfalls dem Waihi Beach einen Besuch abzustatten. Es gibt unterwegs auch eine Macadamia Farm, diese war wegen dem Festival aber leider geschlossen. Noch ein Grund mehr dort noch mal vorbei zu schauen.
Dann ging es für uns auch schon weiter nach Whakatane. Auf dem Weg dorthin haben wir ein süßes Kaffee entdeckt, namens Colenso. Solltet ihr da vorbei fahren-haltet auf jeden Fall an. Netterweise durften wir uns da auch ein paar Mandarinen von den Bäumen pflücken. Überhaupt findet man in dieser Gegend viele Mandarinen, Orangen, Zitronen und Grapefruit Bäume - wirklich sehr schön.
Whakatane an sich ist eine süße Kleinstadt und wir haben dort endlich auch mal einen market mitbekommen. Der Sunday market ist klein, aber fein.
Von dort ging es dann nach Opotiki, wo wir dann unsere Tagesumrandung des East Capes Richtung Gisborne in Angriff genommen haben. Tankt das Auto unbedingt in Opotiki noch mal voll. Unser Ziel am East Cape war der östlichste Punkt Neuseelands am Lighthouse. Die Straße hier war wieder sehr interessant, um es mal nett zu umschreiben. Lohnt sich aber auf jeden Fall. Die Aussichten sind super und eine Fahrt dorthin solltet ihr in jedem Fall unternehmen.
Schließlich haben wir dann beim Oraka Reserve einen Freedom camping Platz gefunden. Wirklich schön dort.
Am nächsten Tag ging es für uns dann auch schon nach Napier, wo wir einen Platz für Work for Accomodation gefunden haben.
Davor jedoch ging es noch nach Gisborne. Auch eine sehr gepflegte, schöne Stadt.
Unterwegs haben wir auch ganz viele Wasserfälle entdeckt. So zum Beispiel die Okere Falls und die Rere Falls (bei Gisborne) - solltet ihr mitnehmen wenn ihr könnt.
Tja und jetzt sind wir in der Stables Lodge und fühlen uns soweit pudelwohl.
Gestern konnten wir sogar schon auf die Horse Farm und sind direkt einen Trek geritten und es war sooooo super :)
Wir sind gespannt, was noch auf uns zukommen wird :)

Bis dahin.

Write you later :-)

Eure
SweetOwl

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